In Deutschland ist fast jede vierte erwerbstätige Person zwischen 55 und 64 Jahre alt – ein EU-weiter Spitzenwert. Ursache dafür sind der demografische Wandel und der spätere Renteneintritt.
Nur 43 Prozent der Beschäftigten in Deutschland nutzten 2025 ihren Urlaub vollständig. Neue Daten zeigen: Die Arbeitszeitdebatte greift zu kurz – entscheidend ist, wie Arbeit und Erholung genutzt werden.
Die Bundesregierung plant, die täglichen Höchstarbeitszeiten zu lockern. Das Baugewerbe unterstützt diesen Schritt: Flexible Wochenarbeitszeiten sollen Baustellen effizienter voranbringen und längere Wochenenden schaffen.
15 Prozent der 15- bis 34-Jährigen sind überqualifiziert. Besonders oft trifft es Frauen und junge Menschen mit Migrationshintergrund, die zudem häufiger fachfremd tätig sind.
Zwar nehmen Stellenausschreibungen ab, doch die Chancen verschieben sich. Eine Analyse von Indeed zeigt: 2026 stehen krisensichere Präsenz- und Sozialberufe im Vordergrund. An der Spitze: der Operations Manager.
Über die Hälfte der Beschäftigten erwägt einen Jobwechsel. Vor allem Berufseinsteiger zeigen sich flexibel, während das Homeoffice weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Arbeitgeber kämpfen darum, Talente zu binden.
Eine neue Studie zeigt: Frauen-Netzwerke fördern die Gleichstellung nur, wenn sie den Weg für strukturellen Wandel ebnen. Sind sie falsch aufgebaut, verfestigen sie gut gemeint die bestehenden Machtverhältnisse.
In der Geschenkzeit häufen sich Fettnäpfchen. Wir erklären, welche Präsente unbedenklich sind, wo Korruption lauert und warum klare Regeln für alle unverzichtbar bleiben.
38 Prozent der deutschen Führungskräfte stehen dem Einsatz von KI zur Überwachung von Produktivität und Leistung am Arbeitsplatz skeptisch gegenüber. Dennoch sehen viele die Auswirkungen positiv.
Jede dritte Frau fühlt sich in den Wechseljahren bei der Arbeit eingeschränkt – und fast jede zweite schweigt darüber. Eine DAK-Studie macht klar: Frauengesundheit muss im Berufsleben zentral stehen, nicht am Rand.
145.000 mittelständische Unternehmen stehen vor einem Generationswechsel – doch die Lücke zwischen Übergebern und Nachfolgern wächst. Der Nachfolgemonitor zeigt: Zu wenige Nachfolger:innen, zögerliches Loslassen und hohe Preise gefährden die Betriebe.
Soziale Herkunft beeinflusst Karrieren stärker als Geschlecht oder Alter, zeigt eine BCG-Studie. Menschen aus einfachen Verhältnissen fühlen sich seltener eingebunden und erreichen Führungspositionen nur selten.