Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor einem tiefen Wandel: Mit dem Renteneintritt der Babyboomer verliert er fast ein Drittel seiner Erwerbstätigen. Jüngere Generationen können diese Lücke nicht füllen.
Die freiberufliche Gründungstätigkeit in Deutschland bleibt stabil, verlagert sich jedoch zunehmend in urbane Zentren, wobei Frauen diesen Trend maßgeblich vorantreiben.
Die Zeit drängt: Bis 2026 zwingt die EU-Pay-Transparency-Richtlinie deutsche Unternehmen, Gehälter transparenter zu machen – und fordert eine Offenheit, auf die viele nicht vorbereitet sind.
Die Arbeitszeit pro Kopf in Deutschland steigt auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung – vor allem, weil Frauen heute deutlich mehr arbeiten und der Abstand zu Männern schrumpft.
Geht die Leistungsbereitschaft tatsächlich zurück? Daten sagen etwas anderes. Unternehmen brauchen weniger Druck, mehr Dialog und eine starke Kultur – so entsteht echte Performance im Alltag.
Einstiegsjobs werden knapp: Seit 2023 schrumpft ihr Anteil spürbar, Bewerbungen ziehen sich in die Länge. Akademiker:innen ringen stärker als Fachkräfte – oft vergeblich und ohne Antwort. Der Wandel in den Branchen verschärft die Situation.
Der Zufriedenheitsatlas 2025 zeigt: Die Arbeitszufriedenheit fällt leicht auf 53,1 Prozent. Hamburg und Bielefeld führen das Ranking an, während Leipzig, Bremen und Wuppertal die letzten Plätze belegen.
Bürgergeld hilft nicht nur Arbeitslosen: Getrennte Eltern mit Vollzeitjob geraten durch hohe Unterhaltszahlungen oft in die roten Zahlen. Eine Aufstockung kann ihre Existenz sichern – das Unterhaltsrecht braucht Reformen.
Psychische Erkrankungen führen bei Frauen zu den meisten Fehltagen: über 17 Prozent. Doch auch bei Männern haben die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen zugenommen.
2024 sinkt das Unfallrisiko am Arbeitsplatz erneut. Doch Fachleuchte warnen: Sicherheit erfordert ständige Anstrengungen. Prävention kostet nicht, sie sichert Fachkräfte und Zukunft.
Der demografische Wandel trifft die kommunale Wirtschaft hart: Über die Hälfte der heutigen Stadtwerke-CEOs tritt in den nächsten fünf bis sieben Jahren in den Ruhestand. Die Initiative „CEO der Zukunft“ will rechtzeitig Abhilfe schaffen.