Im Fokus 4-Tage-Woche

Die 4-Tage-Woche polarisiert: Während Befürworter argumentieren, dass sie viele Vorteile wie eine bessere Work-Life-Balance, eine höhere Motivation, einen geringeren Krankenstand, eine gesteigerte Produktivität erzielen kann, sehen Kritiker viele Belastungen. Sie befürchten zu lange Arbeitstage, die Beschäftigte belasten, und zu hohe Kosten, die Unternehmen nicht tragen können.

Fakt ist, dass eine Generation von Mitarbeitenden auf den Arbeitsmarkt strömt, die Wert auf eine gute Bezahlung, bei gleichzeitiger Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben legt. Aufgrund des demografischen Wandels sind sie mit ihrem Wunsch nach einer 4-Tage-Woche in einer aktuell sehr guten Verhandlungsposition. Unternehmen kommen also nicht umhin, sich mit einer neuen Arbeitszeitgestaltung auseinanderzusetzen.

Die Möglichkeiten, die Unternehmen hier haben, sind dabei vielfältiger als die aktuell hitzig geführte Diskussion zeigt. Der Wirtschaftsinformatiker Guido Zander, der sich seit 1995 mit dem Thema Arbeitszeit, beschäftigt, erzählt im Interview, wie Unternehmen herausfinden, welche Arbeitszeitsysteme und -strukturen zu ihnen passen. Und weil ihm die Berichterstattung zur 4-Tage-Woche zu euphorisch ist und die verschiedenen Studien nicht korrekt zitiert werden, hat er das Buch Wundermittel 4-Tage-Woche? geschrieben, dass Sie mit etwas Glück gewinnen können.
Hier geht’s zum Gewinnspiel (Teilnahmeschluss ist der 29.2.24).


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“Es gibt bessere Konzepte als das starre 4-Tage-Korsett”

Vielen Unternehmen fliegen aktuell ihre etablierten Schichtpläne im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren. Lösung ist dabei aber nicht die 4-Tage-Woche. Es gibt wesentlich bessere Konzepte, weiß der Arbeitszeitexperte Guido Zander. >>

 

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Was gilt bei einer 4-Tage-Woche arbeitsrechtlich?

Möchte ein Unternehmen die 4-Tage-Woche einführen, muss es arbeitsrechtlich einiges beachten. Was genau, weiß Sabine Hockling. >>

Eine Übersicht über Studien, Modellprojekte und Länder

Die Generation Z legt Wert auf eine gute Bezahlung, bei gleichzeitiger Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben. Aufgrund des demografischen Wandels sind sie mit ihrem Wunsch nach einer 4-Tage-Woche in einer aktuell sehr guten Verhandlungsposition. Die Entscheidung von Unternehmen sollte dabei dennoch auf Fakten basieren. >>

4-Tage-Woche im Praxistest

EssilorLuxottica, der weltweit größte Hersteller von Luxusbrillen, hat in seinen Werken in Italien die 4-Tage-Woche einführt. Diese Veränderung wurde in einer Vereinbarung zwischen dem französisch-italienischen Konzern und den Gewerkschaften getroffen. >>

Buchcover Überall, nur nicht im Büro