Eine sich ständig wandelnde Welt beeinflusst auch unsere Arbeitsweise. Das Konzept der Workation – eine Mischung aus Arbeit und Urlaub – hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen und verspricht, traditionelle Arbeitsmodelle zu verändern. Während viele Beschäftigte die Vorteile dieser neuen Arbeitsweise schätzen, bleiben zahlreiche Arbeitgeber skeptisch.

Unternehmen befürchten, dass Workation zu Produktivitätsverlusten führt, weil Beschäftigte durch ihre Urlaubsumgebung abgelenkt werden könnten. Logistische Herausforderungen wie stabile Internetverbindungen und die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien in fremden Ländern bereiten Arbeitgeber ebenfalls Sorgen. Diese Bedenken sind jedoch unbegründet, wenn klare Vereinbarungen getroffen werden.

Auf der anderen Seite wünschen sich Beschäftigte mehr Flexibilität und eine bessere Work-Life-Balance. Die Möglichkeit, in einer inspirierenden Umgebung zu arbeiten, kann Kreativität und Motivation steigern. Studien zeigen, dass Beschäftigte, die ihren Arbeitsort frei wählen können, oft zufriedener und produktiver sind. Zudem wird die Integration von Workation immer wichtiger im Wettbewerb um die besten Talente und zur Mitarbeiterbindung.

Eine aktuelle Studie zeigt ferner, dass viele Beschäftige bereits Workation praktizieren. Viele schaffen es nämlich nicht, ihre Arbeit im Urlaub beiseitezulegen. 48 Prozent der Befragten arbeiten gelegentlich im Urlaub, 13 Prozent tun dies regelmäßig, 27 Prozent sind auch am Urlaubsort immer telefonisch erreichbar und 35 Prozent geben an, gelegentlich in ihren Ferien für berufliche Anliegen ansprechbar zu sein.

Wenn Beschäftigte im Urlaub für ihre Arbeitgeber tätig sind und diese das akzeptieren, sollten Arbeitgeber die Workation rechtlich sicher umsetzen. Unser aktueller Themenschwerpunkt IM FOKUS: WORKATION zeigt, wie das geht.

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