Long-Covid-Fälle nehmen zu

Einmalmaske liegt auf Straße

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben in Deutschland 32.500 an Covid-19 erkrankte Menschen spezielle Rehabilitationsmaßnahmen wegen Folgeschäden über die Deutsche Rentenversicherung durchlaufen. Und die Zahl der Menschen mit Long-Covid steigt.

Die Zahl ist damit so hoch wie nie. Und das, obwohl die Pandemie seit Monaten beendet ist. Von den mehr als 30.000 Patientinnen und Patienten, die besondere Rehatherapien erhielten oder erhalten, erfolgten 21.000 im Jahr 2022, 10.000 im Jahr 2021 und etwa 1.500 im Jahr 2020. Expertinnen und Experten rechnen aber damit, dass die Zahl weiter steigen wird. Auch, weil immer mehr Therapieangebote geschaffen und die Erkankung besser diagnostiziert wird.

Zu Long-Covid gehört auch das Post-Covid-Syndrom

Das Post-Covid-Syndrom, das auch nach leichten bis mittelschweren Erkrankungen auftreten kann, umfasst Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Herzprobleme und Konzentrationsschwäche. Auch Depressionen und Ängste sind laut Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, nicht selten. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) auf Grundlage von Daten der Rentenversicherung.

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Tina Groll

Tina Groll arbeitet hauptberuflich als Redakteurin bei ZEIT ONLINE im Ressort Politik & Wirtschaft. 2008 zeichnete sie das Medium Magazin als eine der “Top 30 Journalisten unter 30 Jahren“ aus. Sie ist Mitglied im Deutschen Presserat sowie als Vorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union tätig. Als Autorin von WIR SIND DER WANDEL beschäftigt sie sich mit der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Gesundheitspolitik.