Ein kostenloser Urlaub auf der spanischen Finca eines Geschäftsmanns bringt einen Politiker in Bedrängnis. Ein edler Rotwein vom Kunden kostet einen Bankangestellten den Job. Doch wie steht es um kleine Weihnachtspräsente von Kund:innen? Können auch sie Beschäftigten Probleme bereiten?

Viele Arbeitgeber regeln die Annahme von Geschenken in Ethik-Richtlinien oder Arbeitsverträgen. Besonders Unternehmen, die auf die Integrität ihrer Beschäftigten achten, legen auf solche Vorgaben grooßen Wert.
Geschenk mit Folgen
Lassen sich Geschenke nicht zurückgegeben, müssen Beschäftigte sie meist dem Unternehmen überlassen. Viele Firmen veranstalten deshalb jährlich Tombolas oder ähnliche Aktionen, um die gesammelten Präsente für wohltätige Zwecke zu verlosen.
Manche Mitarbeitende nehmen kleine Geschenke bedenkenlos an. Doch das birgt Risiken: Die Richtlinien unterscheiden oft nicht zwischen teuren und günstigen Geschenken.
Konkret heißt das: Selbst ein Kalender kann nach der Freude über das Geschenk eine Abmahnung nach sich ziehen.
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Was Chefs nicht dürfen – und was doch
von Sabine Hockling und Ulf Weigelt
Ullstein Verlag (1. Auflage, Juni 2017)
13,99 Euro (D)
ISBN 978-3-548-37694-3
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