Kontaktpflege, Self-Marketing, lästern und loben – soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. sind längst auch im beruflichen Umfeld angekommen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn negative Bemerkungen über Chefs können fatale Auswirkungen haben.
Negative Bemerkungen über Vorgesetzte oder das leichtfertige Liken spezieller Inhalte in den sozialen Medien können negativ auf Mitarbeiter zurückfallen. Daher sollten Beschäftigte grundsätzlich vorsichtig sein, was sie in den sozialen Medien über Arbeitgeber, Vorgesetzte oder Kollegen posten. Denn auch wenn negative Äußerungen auf einem privaten Account veröffentlicht werden, können sie arbeitsrechtliche Konsequenzen für den Mitarbeiter haben.
Kein Social Media während der Arbeitszeit
Unternehmensschädliche Aussagen – egal, wo sie erfolgen – sind immer eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung. Gleiches gilt für das Posten von Freizeitaktivitäten während einer Arbeitsunfähigkeit.
Tipp: Mitarbeiter sollten auf keinen Fall während der Arbeitszeit in ihren Social Media-Accounts aktiv sein. Das kann zu einer fristlosen Kündigung führen. Es sei denn, der Arbeitgeber erlaubt ausdrücklich die Nutzung auch während der Arbeitszeit.
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von Sabine Hockling und Ulf Weigelt
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