Dürfen Beschäftigte auf Facebook über Chefs lästern?

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Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Twitter sind längst Teil des Berufslebens. Sie dienen der Kontaktpflege, dem Selbstmarketing – und manchmal auch dem Lästern. Doch Vorsicht: Wer negativ über Chefs spricht, riskiert ernste Folgen.

Im Fokus Fehlverhalten

Kritik an Vorgesetzten oder unbedachtes Liken bestimmter Inhalte kann Mitarbeitenden schaden. Deshalb sollten sie genau überlegen, was sie über Arbeitgeber, Vorgesetzte oder Kolleg:innen posten. Selbst auf privaten Accounts können abfällige Äußerungen arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.


Mehr zum Thema:


Kein Social Media während der Arbeitszeit

Unternehmensschädigende Aussagen verletzen immer den Arbeitsvertrag – egal, wo sie geäußert werden. Dasselbe gilt, wenn Mitarbeitende während einer Krankschreibung Freizeitaktivitäten posten.

Auch Social-Media-Aktivitäten während der Arbeitszeit ist tabu, es sei denn, der Arbeitgeber erlaubt sie ausdrücklich. Andernfalls droht sogar die fristlose Kündigung.

Mehr Informationen im SPIEGEL-Bestseller:

Cover Was Chefs nicht dürfen (und was doch)

 

Was Chefs nicht dürfen – und was doch
von Sabine Hockling und Ulf Weigelt
Ullstein Verlag (1. Auflage, Juni 2017)
13,99 Euro (D)
ISBN 978-3-548-37694-3

 


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Sabine Hockling

Die Chefredakteurin Sabine Hockling hat WIR SIND DER WANDEL ins Leben gerufen. Die Wirtschaftsjournalistin und SPIEGEL-Bestsellerautorin beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit den Veränderungen unserer Arbeitswelt. Als Autorin, Herausgeberin und Ghostwriterin veröffentlicht sie regelmäßig Sachbücher – seit 2023 in dem von ihr gegründeten DIE RATGEBER VERLAG.