Müssen Mitarbeiter Verspätungen aufgrund der Witterung nacharbeiten?

Aufgespannter Regenschirm

Verschlafen, Bahn verpasst, extreme Witterungsverhältnisse – es gibt viele Gründe, warum Mitarbeiter es nicht pünktlich zur Arbeit schaffen. Wie geht man im Arbeitsleben mit Verspätungen aufgrund von höherer Gewalt um?

Müssen Mitarbeiter einen Ausfall aufgrund von Witterungsverhältnissen nacharbeiten? Ja! Kommen Mitarbeiter witterungsbedingt zu spät zur Arbeit, müssen sie die Zeit nacharbeiten. Wer das nicht kann oder möchte, muss einen entsprechenden Lohnabzug akzeptieren. Dazu sind Arbeitgeber berechtigt.

Mitarbeiter sind verpflichtet, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen

Leider geistern noch immer das Argument durch die Welt, dass Witterungsverhältnisse wie zum Beispiel Glatteis höhere Macht seien und Mitarbeiter dafür nichts können. Das ist falsch. Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen. Wenn der Weg im Winter aufgrund der Witterung länger dauert, müssen Mitarbeiter früher losfahren.

 

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Was Chefs nicht dürfen – und was doch
von Sabine Hockling und Ulf Weigelt
Ullstein Verlag (1. Auflage, Juni 2017)
9,99 Euro (D)
ISBN 978-3-548-37694-3

 

 

 


„Die Ratgeber“ übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der über uns verbreiteten Rechtsinhalte. Insbesondere ersetzten die Beiträge grundsätzlich nicht eine fachkundige Rechtsberatung.


 

Sabine Hockling

Seit vielen Jahren schreibt die Wirtschaftsjournalistin und SPIEGEL-Bestsellerautorin u.a. für die Medien ZEIT ONLINE, ZEIT Spezial, SPIEGEL ONLINE und Brigitte über die Themen Management, Arbeitsrecht und Digitalisierung. Als Autorin, Herausgeberin und Ghostwriterin veröffentlicht sie regelmäßig Wirtschaftsbücher.

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