Jeder Tag hält neue Entwicklungen in der Arbeitswelt parat: New Work, Arbeiten 4.0, digitaler Wandel – es gibt viele Trends und noch mehr Mikrotrends. Welche sind neu, welche bleiben, welche werden irrelevant? Das kann heute niemand genau wissen. Aber man muss sich bemühen, die Zeichen zu analysieren und die Zukunft gemeinsam gestalten.
190.000 Betriebe suchen Nachfolger – doch nur jede fünfte Leitung übernimmt eine Frau. Das Buch „Frauen führen“ zeigt, wie Unternehmerinnen Tradition in Wandel verwandeln – mit Haltung, Mut und moderner Führungskultur.
In „Wie viel bin ich wert?“ erklärt Pamela Obermaier, warum Frauen häufig zu wenig fordern – und wie sie ihren Selbstwert in finanzielle Stärke ummünzen. Ein Appell, sich nicht anzupassen, sondern innere Klarheit zu gewinnen.
Immer mehr Unternehmen holen erfahrene Kräfte zurück, die das Rentenalter überschritten haben. Laut neuer WSI-Studie punkten Ruheständler mit Wissen, Motivation und Flexibilität – und werden so zu unverzichtbaren Stützen des Erfolgs.
Europa durchläuft einen doppelten Wandel: digital und grün. Doch anstatt in neue Fähigkeiten zu investieren, klammert sich die Politik an veraltete Aktivierungsprogramme – und verschärft damit die Spaltung der Arbeitswelt.
Schwierige Menschen rauben Energie und Nerven. Wer ihre Muster versteht, gewinnt Gelassenheit – und die Kontrolle über die eigene Wirkung zurück.
Frauen können ungleiche Bezahlung leichter nachweisen. Der Vergleich mit einzelnen männlichen Kollegen reicht aus, und Unternehmen müssen Gehaltsunterschiede nachvollziehbar begünden. Eine Einordnung von Tina Groll.
87 Prozent der Firmen suchen dringend Talente, übersehen sie jedoch häufig – weil sie Abschlüsse höher bewerten als Fähigkeiten. Eine Studie zeigt: Das ändert sich gerade grundlegend.
Fachkräftemangel ist kein unvermeidbares Schicksal, sondern folgt aus falschen Anreizen. Fairere Löhne, klare Aufstiegschancen, bessere Perspektiven für Frauen und Ältere sowie ein neuer Blick auf die Arbeit, könnten das Problem lösen.
Die Gen Z tritt in eine widersprüchliche Arbeitswelt ein: weniger Einstiegsjobs, höhere Erwartungen, rasant wachsende Technologien. Doch ihr Pragmatismus treibt ein grundlegend neues Verständnis von Arbeit voran.
Hinter soliden Zahlen schwelt eine unsichtbare Krise: Quiet Cracking zermürbt Motivation, senkt Produktivität und löst Bindungen. Eine aktuelle Studie deckt die Ursachen auf – und zeigt Auswege.
Bernhard Eickenberg, Experte für Selbstorganisation, zeigt, wie Unternehmen mit Vertrauen, klare Strukturen und geteilter Verantwortung schneller, innovativer und stabiler arbeiten.
In 13 von 14 Ländern schwindet die Bindung an Gewerkschaften. Deutschland verliert, nur Österreich gewinnt.