Ständiger Leistungsdruck, überzogene Erwartungen und immer neue Anforderungen – nicht jeder hält den Belastungen der modernen Gesellschaft dauerhaft stand. Die mögliche Folge: Burnout, totale Erschöpfung. Wie Betroffene gegensteuern können, zeigt unser Dossier Burnout.
Eine neue Studie zeigt alarmierende Zahlen: 75 Prozent der Frontline-Mitarbeitenden fühlen sich ausgebrannt. Die Studie warnt vor dramatischen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, wenn das Arbeitsumfeld nicht verbessert wird.
Eigenverantwortliches Arbeiten, flexible Arbeitszeiten und Führungskräfte, die dies unterstützen, prägen zunehmend die "Neuen Arbeitswelten" für Kommunikatoren.
Fast die Hälfte der Berufstätigen fühlt sich im Job häufig hohem Druck und Belastungen ausgesetzt. 15 Prozent stehen sogar sehr häufig unter Stress – bei den erwerbstätigen Frauen sogar jede Fünfte.
Persönlichkeitsmerkmale oder Umweltbedingungen – was begünstigt Burnout? Sabine Hockling beleuchtet die Rolle von individuellen Eigenschaften und äußeren Einflüssen bei der Entstehung von Erschöpfung und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.
Zeitmangel ist ein bedeutender Stressfaktor. Wem „die Zeit davonrennt“, der befindet sich praktisch immer im Stress. Doch was tun, wenn der 24-Stunden-Tag nicht auf 26 Stunden auszudehnen ist?
Immer mehr Menschen wird anscheinend alles zu viel: Laut dem AOK-Fehlzeitenreport nehmen psychische Erkrankungen unter Beschäftigten in alarmierendem Maße zu.
Nach einer langen Krankheit schaffen es Beschäftigte oft nicht, direkt wieder einen 8-Stunden-Tag zu bewältigen. Müssen sie trotzdem sofort voll einsteigen?
Wer tief im Burnout steckt, dem hilft oft eine gezielte Psychotherapie. Sie ermöglicht, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen und zukünftige Anforderungen zu bewältigen.
Wer an Burnout leidet, sorgt sich oft nicht nur um die Gesundheit, sondern auch um den Arbeitsplatz. Denn die Krankheit führt häufig zu langen Fehlzeiten. Doch ist eine Kündigung bei Langzeiterkrankungen überhaupt erlaubt?
Dauerstress belastet den Körper enorm. Es ist wie bei einem Bügeleisen: Einmal ganz auf der höchsten Stufe dauert es lange, bis es abkühlt – selbst wenn der Strom abgeschaltet ist.
Wir leben in einer Welt, in der Veränderung zum Normalzustand geworden ist. Die Digitalisierung beschleunigt unseren Alltag, wir müssen immer mehr in kürzester Zeit schaffen. Es ist Zeit, nach den Stellschrauben Ausschau zu halten, an denen man selbst drehen kann.
Stress gehört zu unserem Leben dazu – und kann bisweilen sogar unsere Leistungsfähigkeit erhöhen. Wann aber macht Stress krank?