Kündigungen sind heikel, denn sie haben gravierende Folgen. Betroffene fragen sich: Ist die Kündigung rechtens? Was kann ich tun? Trotz der verständlichen Lähmung und des Entsetzens ist jetzt ein klarer Kopf gefragt.
Auch wenn üble Beschimpfungen nach fristloser Kündigung schreien, ein Grund für den sofortigen Rausschmiss sind sie nicht!
Feiert ein krankgeschriebener Mitarbeiter seine Hochzeit und verhält sich dabei nicht genesungsfördernd, riskiert er die Kündigung.
Wer droht, riskiert den Job – das zeigt ein Fall aus Mönchengladback: Ein Mitarbeiter bedrohte seinen Vorgesetzten und wurde daraufhin fristlos entlassen.
Viele Mitarbeitende nutzen private Smartphones, Tablets oder Notebooks. Sind die Akkus leer, laden sie ihre Geräte am Arbeitsplatz auf – auf Kosten des Arbeitgebers. Die Frage lautet: Diebstahl oder harmloses Vergehen?
Auch kleine Diebstähle können für Mitarbeitende schwerwiegende Folgen haben. Doch nicht immer rechtfertigen sie eine Kündigung.
Schreibt ein Mitarbeiter einen Roman über seinen Büroalltag, schützt ihn die Kunstfreiheit. Arbeitgeber, die mit Kündigung reagieren wollen, haben schlechte Karten.
Machen Mitarbeitende katholischer Arbeitgeber Witze über den Papst, riskieren sie eine fristlose Kündigung und eine Sperre beim Arbeitslosengeld.
Mit der Bemerkung "Besser eine Frau mit Charakter als drei Schlampen" provoziert ein an Depressionen erkrankter Mitarbeiter seine fristlose Kündigung. Sein Versuch, sich auf schuldloses Verhalten zu berufen, scheitert.
Wer die Sicherheit vieler Menschen schützt, darf sich keine Fehler leisten – die Folgen könnten gravierend sein.
Wer am Arbeitsplatz Drogen nimmt, riskiert seine Kündigung – das ist nicht neu. Doch ein Urteil des LAG Berlin-Brandenburg erlaubt Arbeitgebern nun auch, Mitarbeitende zu entlassen, die in ihrer Freizeit kiffen.
Endet ein Arbeitsverhältnis, hat jeder Mitarbeiter einen Anspruch auf die Erteilung eines qualifizierten Endzeugnisses – unabhängig von der Art des Arbeitsverhältnisses.
Sind Menschen erst einmal ohne Arbeit, wird der Rückweg auf den Arbeitsmarkt oft schwer. Je länger sie arbeitslos sind, desto mehr schwinden ihre Chancen.