Frauen sind so gut qualifiziert wie nie, doch in Spitzenpositionen bleiben sie rar. Eine neue IAB-Studie zeigt: Verkrustete Strukturen, überholte Rollenbilder und mangelnde Vereinbarkeit bremsen Karrieren – und Unternehmen verschenken Potenzial.
2026 verhandeln die Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen von zehn Millionen Menschen. Doch viele Forderungen sind noch unklar – was kommt auf Beschäftigte und Bürger:innen zu?
Jetzt handeln, Haltelinie sichern, Mütterrente stärken: So profitiert die Jugend, so verschwinden falsche Anreize, so gelingt eine Rente aus einem Guss.
KI liest Persönlichkeiten aus Gesichtern und prognostiziert Karrierechancen. Was wie Science-Fiction wirkt, wird Wirklichkeit. Doch was, wenn Algorithmen über Führungstalent urteilen?
Soziale Herkunft beeinflusst Karrieren stärker als Geschlecht oder Alter, zeigt eine BCG-Studie. Menschen aus einfachen Verhältnissen fühlen sich seltener eingebunden und erreichen Führungspositionen nur selten.
Fast die Hälfte der Jobsuchenden fühlt sich durch Formulierungen oder Bilder in Stellenanzeigen nicht angesprochen. Eine aktuelle Studie belegt: Unbedachte Worte vertreiben Talente und schaden Unternehmen.
Bianka Nilges erklärt in „Highway to Empowerment“, wie Frauen Selbstzweifel ablegen, ihre Intuition als Stärke einsetzen und Führung neu definieren. Mut bedeutet nicht Risiko. Mut weist den Weg.
190.000 Betriebe suchen Nachfolger – doch nur jede fünfte Leitung übernimmt eine Frau. Das Buch „Frauen führen“ zeigt, wie Unternehmerinnen Tradition in Wandel verwandeln – mit Haltung, Mut und moderner Führungskultur.
Immer mehr Unternehmen holen erfahrene Kräfte zurück, die das Rentenalter überschritten haben. Laut neuer WSI-Studie punkten Ruheständler mit Wissen, Motivation und Flexibilität – und werden so zu unverzichtbaren Stützen des Erfolgs.
Europa durchläuft einen doppelten Wandel: digital und grün. Doch anstatt in neue Fähigkeiten zu investieren, klammert sich die Politik an veraltete Aktivierungsprogramme – und verschärft damit die Spaltung der Arbeitswelt.
87 Prozent der Firmen suchen dringend Talente, übersehen sie jedoch häufig – weil sie Abschlüsse höher bewerten als Fähigkeiten. Eine Studie zeigt: Das ändert sich gerade grundlegend.
Fachkräftemangel ist kein unvermeidbares Schicksal, sondern folgt aus falschen Anreizen. Fairere Löhne, klare Aufstiegschancen, bessere Perspektiven für Frauen und Ältere sowie ein neuer Blick auf die Arbeit, könnten das Problem lösen.