Eine Studie zeigt, bereits ein Jahr nach ihrer Ankunft in Deutschland steigt die Erwerbstätigkeit ukrainischer Flüchtlinge. Fast die Hälfte arbeitet jedoch in Berufen, für die sie überqualifiziert sind.
Neueste Daten zeigen, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich für eine Ausbildung in der Pflege entscheiden. Bessere Arbeitsbedingungen zu bieten wird immer dringlicher.
Der große Niedriglohnsektor ist ein Problem in Deutschland: Mehr als 20 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland verdienen unter 14 Euro pro Stunde. Die Linke und viele Sozialverbände fordern eine Erhöhung der Lohnuntergrenze.
Die Nachfrage nach einer flexiblen Kinderbetreuung ist in Deutschland seit der Pandemie stark gestiegen. Für viele Familien mit höherem Einkommen sind Au-pairs eine geeignete Untersützung. Doch auch die sind immer seltener zu finden.
Der Fachkräftemangel macht sich bemerkbar: Im vergangenen Jahr haben die Deutschen über 1,3 Milliarden Überstunden geleistet. Ein Arbeitsvolumen, was gut 800.000 Vollzeitstellen entspricht.
Wer glaubt, Flüchtlinge seien eine Belastung für die deutsche Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, hat offenbar schon länger nicht mehr in die Arbeitsmarktdaten geschaut.
Die Beschäftigungsquote Älterer steigt deutlich stärker an als die Beschäftigungsquote insgesamt. Dabei gewinnt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung immer mehr an Bedeutung.
Gut 600.000 Menschen sind aus der Ukraine bisher nach Deutschland geflohen. Viele Firmen möchten sie beschäftigen – doch schnell klappt die Vermittlung noch nicht.
Der deutsche Arbeitsmarkt, er ist auch in dieser Krise sehr robust. Denn ungeachtet der hohen Unsicherheit in der Wirtschaft durch den Angriff Russlands auf die Ukraine ist die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen in Deutschland einer Umfrage zufolge gestiegen.
Wie wird sich der Arbeitsmarkt 2017 entwickeln? Auf welche Veränderungen werden sich Unternehmen und Personaler in Zukunft einstellen müssen? Antworten auf diese Frage hat Dr. Andrew Chamberlain, Glassdoor Chief Economist.
Bewerbungswege, wie wir sie aus der Vergangenheit kennen, haben größtenteils ausgedient. Bewerbungsunterlagen beispielsweise werden heute in Minutenschnelle gescannt – und oft nicht einmal mehr von Menschen.