Eine repräsentative Studie zeigt: Mehr Arbeitszeit überzeugt kaum. Die Mehrheit erwartet von der 4-Tage-Woche mehr Lebensqualität und sogar höhere Produktivität.
Die Diskussion über die Vier-Tage-Woche und Remote-Arbeit ignoriert die Mehrheit. Aktuelle Zahlen belegen: Im Mittelstand prägen Kundentermine, Öffnungszeiten und klare Abläufe den Alltag.
Nur 43 Prozent der Beschäftigten in Deutschland nutzten 2025 ihren Urlaub vollständig. Neue Daten zeigen: Die Arbeitszeitdebatte greift zu kurz – entscheidend ist, wie Arbeit und Erholung genutzt werden.
Die Bundesregierung plant, die täglichen Höchstarbeitszeiten zu lockern. Das Baugewerbe unterstützt diesen Schritt: Flexible Wochenarbeitszeiten sollen Baustellen effizienter voranbringen und längere Wochenenden schaffen.
Nach dem Höhepunkt der Beschleunigung rückt Zeit ins Zentrum: als knappe Ressource, Machtfaktor und Gestaltungsfrage. Warum die Zukunft nicht schneller, sondern klarer wird.
Digitale Arbeit löst feste Zeiten und Orte auf. Doch der Schutz bleibt nicht überflüssig, sondern wird unverzichtbar. Arbeitsrecht bremst nicht, es gleicht Macht aus, bewahrt die Gesundheit und macht moderne Arbeit erst möglich.
Der Führungsalltag verlangt ständige Gleichzeitigkeit. Doch Eile bringt keine Klarheit. Wichtiger als schnelle Entscheidungen ist es, Prioritäten zu setzen, zu unterscheiden – und bewusst Zeit für Führung einzuplanen.
Zeit wird in Organisationen verdichtet und kontrolliert – mit hohen Kosten für Gesundheit und Bindung. Stefan Boes plädiert für „Zeitintelligenz“: ein neues Zeitverständnis als Grundlage nachhaltiger Arbeit.
Eine neue YouGov-Umfrage offenbart deutliche Unterschiede im Homeoffice: Viele Beschäftigte gönnen sich private Pausen, doch Deutsche arbeiten vergleichsweise diszipliniert. In Frankreich geht am meinen Zeit verloren.
Flexibilität oder Zeitsouveränität? Eine WSI-Studie zeigt, warum der Streit um Arbeitszeiten zunimmt – und wie Tarifverträge mit Wahlmöglichkeiten, Zeit statt Geld und klaren Vorgaben für Ausgleich sorgen können.
Ein Mitarbeiter streikt, die Prämie entfällt. Das Arbeitsgericht Köln erklärt, warum das keine unzulässige Sanktion ist – und was Arbeitgeber und Betriebsräte daraus lernen müssen.
Die Klage offenbart ein bekanntes Branchenproblem: Arbeitstage von 9 bis 22 oder 23 Uhr, regelmäßig. Abrechenbar, dokumentiert – doch im Arbeitszeitrecht unsichtbar. Jetzt zwingt die Hamburger Aufsicht eine Wirtschaftskanzlei, die Arbeitszeiten zu erfassen.