Eine Studie der School of Medicine der HSG belegt: Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen reduzieren Fehlzeiten nur gering, steigern jedoch oft die Wirtschaftlichkeit – besonders bei Stress und psychischen Belastungen.
Mentale Erschöpfung entsteht nicht durch persönliches Versagen, sondern durch systembedingte Überlastung. Cordula Nussbaum erklärt, wie kleine, konsequente Schritte den Kopf entlasten – und warum das manchmal nicht genügt.
Christina Guthier stellt das Burnout-Narrativ infrage: Nicht die Anstrengung schadet, sondern fehlende Belohnung. Bleiben Einsatz und Anerkennung im Ungleichgewicht, wird sinnvolle Arbeit zur Gefahr.
Immer mehr Menschen wünschen sich kürzere Arbeitszeiten – nicht, weil sie bequem sind, sondern weil sie überlastet sind. Der DGB-Index 2025 macht klar: Arbeit muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt.
Unsere Gesellschaft lobt die „Funktionierer“ – doch wer ständig liefert, brennt aus. Kathleen Kunze zeigt, wie wir dem Dauerstress entkommen und ein lebendiges, selbstbestimmtes Leben zurückgewinnen.
Burnout zwingt viele Ärzt:innen vorzeitig in den Ruhestand – mit spürbaren Folgen für die Gesundheitsversorgung. Eine Leipziger Studie belegt: Erschöpfung betrifft nicht Einzelne, sondern wurzelt im System.
Dauerstress versetzt Körper und Geist in ständige Alarmbereitschaft. Wie entstehen Überlebensmuster, warum hemmen sie Kreativität und schaden der Gesundheit – und was können Unternehmen und Einzelne dagegen tun?
Viele stehen unter ständigem Stress, ohne es zu bemerken – gefangen im Überlebensmodus. Wie gerät man hinein, woran lässt er sich erkennen, und wie findet man zurück zu Klarheit und Gestaltungsfreiheit?
Wer ständig zustimmt, überfordert sich und brennt aus. Ein wertschätzendes Nein erhält die Gesundheit, steigert die eigene Wirkung und gibt Kontrolle über Zeit, Energie und Entscheidungen zurück.
Mehr als 60 Prozent der Beschäftigen erleben es: Kaum beginnt der Urlaub, schon werden sie krank. Eine aktuelle Studie der IU zeigt, warum Erholung oft misslingt – und wie Unternehmen mit einer gesunden Arbeitskultur echte Regeneration fördern können.
Immer mehr Führungskräfte in deutschen Unternehmen geraten in psychische Erschöpfung, mit weitreichenden Folgen für Betriebe und Teams. Burnout ist längst kein Randproblem sensibler Einzelpersonen mehr, sondern ein wachsender betriebswirtschaftlicher Risikofaktor.
Beschäftigte zwischen 31 und 40 Jahren sind besonders gefährdet. Welche Faktoren das Burnout-Risiko beeinflussen und warum Prävention altersgerecht sein muss.