Ein neues BAG-Urteil stärkt Beschäftigte: Geben Arbeitgeber Zielvorgaben zu spät oder gar nicht vor, können Mitarbeitende Schadensersatz für entgangene variable Vergütung verlangen.
Lange blieb die wahre Entwicklung der Löhne verborgen. Nun enthüllt der neue IAB-Lohnmonitor, wer aufschließt, wer zurückfällt – und wie Arbeit, Wert und Gerechtigkeit in Deutschland im Wandel sind.
Mehr Freizeit statt Mehrarbeit: Der XING-Arbeitsmarktreport 2025 zeigt, wie Beschäftigte im Osten stärker aufs Geld schauen, während im Westen Lebensqualität und Flexibilität im Vordergrund stehen.
Über Geld zu sprechen, ist in Deutschland noch immer ein Tabu – doch das ändert sich bald. Mit der EU-Lohntransparenzrichtlinie, die 2026 in deutsches Recht übergeht, werden Gehälter offengelegt und vergleichbar.
90 Prozent der Künstler:innen verdienen weniger als 20.000 Euro im Jahr. Eine Studie zeigt: Sichtbarkeit allein reicht nicht – Kunst braucht Strukturen, die ein Leben jenseits der Armut sichern.
Die Zeit drängt: Bis 2026 zwingt die EU-Pay-Transparency-Richtlinie deutsche Unternehmen, Gehälter transparenter zu machen – und fordert eine Offenheit, auf die viele nicht vorbereitet sind.
500.000 Stellen unbesetzt, Löhne bis zu 30 Prozent unter Marktniveau: Die Public Pay Studie 2025 zeigt, warum der öffentliche Dienst im Wettbewerb um Fachkräfte massiv unter Druck steht.
Unternehmen betonen gern, wie wichtig ihnen Familie, Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeiten sind. Doch die Studie „Vereinbarkeit in Stellenanzeigen“ der Bertelsmann Stiftung zeigt: Meist bleibt es bei Lippenbekenntnissen.
Es ist eine unsichtbare Last, die jedes Unternehmen spürt: die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. 2024 mussten Arbeitgeber in Deutschland dafür 82 Milliarden Euro aufbringen.
Bürgergeld hilft nicht nur Arbeitslosen: Getrennte Eltern mit Vollzeitjob geraten durch hohe Unterhaltszahlungen oft in die roten Zahlen. Eine Aufstockung kann ihre Existenz sichern – das Unterhaltsrecht braucht Reformen.