90 Prozent der Künstler:innen verdienen weniger als 20.000 Euro im Jahr. Eine Studie zeigt: Sichtbarkeit allein reicht nicht – Kunst braucht Strukturen, die ein Leben jenseits der Armut sichern.
Die Zeit drängt: Bis 2026 zwingt die EU-Pay-Transparency-Richtlinie deutsche Unternehmen, Gehälter transparenter zu machen – und fordert eine Offenheit, auf die viele nicht vorbereitet sind.
500.000 Stellen unbesetzt, Löhne bis zu 30 Prozent unter Marktniveau: Die Public Pay Studie 2025 zeigt, warum der öffentliche Dienst im Wettbewerb um Fachkräfte massiv unter Druck steht.
Unternehmen betonen gern, wie wichtig ihnen Familie, Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeiten sind. Doch die Studie „Vereinbarkeit in Stellenanzeigen“ der Bertelsmann Stiftung zeigt: Meist bleibt es bei Lippenbekenntnissen.
Es ist eine unsichtbare Last, die jedes Unternehmen spürt: die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. 2024 mussten Arbeitgeber in Deutschland dafür 82 Milliarden Euro aufbringen.
Bürgergeld hilft nicht nur Arbeitslosen: Getrennte Eltern mit Vollzeitjob geraten durch hohe Unterhaltszahlungen oft in die roten Zahlen. Eine Aufstockung kann ihre Existenz sichern – das Unterhaltsrecht braucht Reformen.
Der i-potentials Gehaltsreport 2025 zeigt: Fixgehälter schrumpfen, variable Anteile wachsen. Wer den Wandel vorantreibt und Ergebnisse erzielt, gewinnt – wer am Alten klebt, verliert.
Ukrainische Geflüchtete wählen Länder mit guten Jobchancen, Sozialleistungen spielen eine geringere Rolle. Das zeigt eine aktuelle Studie des ifo Instituts, für die über 3.300 Geflüchtete in Europa befragt wurden.
Die Studie „State of Motherhood in Europe 2024“ enthüllt: Jede zweite Mutter in Europa leidet unter psychischen Problemen. In Deutschland trifft es besonders viele. Diese Ungleichheit schadet nicht nur den Betroffenen, sondern der ganzen Gesellschaft.
Wer durch das Stechen eines Tattoos arbeitsunfähig wird, verliert den Anspruch auf Lohnfortzahlung. Zwei Gerichte werten das nämlich als vermeidbares Risiko.