Während viele die Feiertage genießen, stehen andere im Dienst: Eine WSI-Studie zeigt, wer an Weihnachten, Silvester und Neujahr arbeitet – und wie ungleich Festtagsarbeit je nach Branche, Region und Einkommen verteilt ist.
Eine neue Studie zeigt: Frauen-Netzwerke fördern die Gleichstellung nur, wenn sie den Weg für strukturellen Wandel ebnen. Sind sie falsch aufgebaut, verfestigen sie gut gemeint die bestehenden Machtverhältnisse.
Der Women-on-Board-Index 2025 zeigt: Immer mehr Frauen mischen in Führungsetagen mit, doch der Fortschritt stagniert. Ohne klare Vorgaben bleibt Gleichstellung eine Pflichtübung statt gelebte Führungsaufgabe.
Menschen mit Behinderung wollen arbeiten, Unternehmen suchen Fachkräfte. Doch Barrieren blockieren Teilhabe. Das Inklusionsbarometer 2025 belegt: Inklusion steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Sie ist kein Sozialprojekt, sondern ein klarer Business Case.
Frauen sind so gut qualifiziert wie nie, doch in Spitzenpositionen bleiben sie rar. Eine neue IAB-Studie zeigt: Verkrustete Strukturen, überholte Rollenbilder und mangelnde Vereinbarkeit bremsen Karrieren – und Unternehmen verschenken Potenzial.
Das LAG Hamm urteilt: Urlaub bleibt während Mutterschutz und Elternzeit erhalten. Das Urteil stärkt die Rechte von Eltern und fordert Unternehmen zu familienfreundlicherer Planung auf.
Homeoffice ändert Rollen nicht von selbst – es verstärkt sie. Eine aktuelle Studie belegt: Nur mit egalitären Einstellungen wird Homeoffice zum Antrieb für echte Gleichstellung. Ohne kulturellen Wandel bleibt die Wirkung aus.
Jetzt handeln, Haltelinie sichern, Mütterrente stärken: So profitiert die Jugend, so verschwinden falsche Anreize, so gelingt eine Rente aus einem Guss.
Wer tariflich abgesichert ist, erhält meist Weihnachtsgeld. In Westdeutschland, bei Männern und Vollzeitkräften fließt es häufiger – bis zu 4.200 Euro sind drin.
Das Bundesarbeitsgericht fördert die Lohngerechtigkeit: Frauen dürfen ungleiche Bezahlung direkt anfechten – der Vergleich mit einem männlichen Kollegen reicht. Ein Urteil mit Signalwirkung.
Die Zeit drängt: Bis 2026 zwingt die EU-Pay-Transparency-Richtlinie deutsche Unternehmen, Gehälter transparenter zu machen – und fordert eine Offenheit, auf die viele nicht vorbereitet sind.