In der Corona-Krise steigt die Zahl der Menschen, die psychisch stark belastet sind. Gesundheitsdaten seit Verlauf der Pandemie von Krankenkassen zeigen: Psychische Erkrankungen wie Depressionen haben stark zugenommen. Betroffen sind dabei auch Führungskräfte, denen die Krise einiges abverlangt.
In einer Welt des beschleunigten Wandels sind Krisen und Belastungen zum Normalfall geworden. Menschen und Organisationen benötigen sie mehr denn je: die Kunst, nicht den Kopf zu verlieren.
Obwohl immer mehr Menschen an Stress und Burnout erkranken, und manche deshalb sogar berufsunfähig werden, sind psychische Erkrankungen noch nicht als Berufskrankheit anerkannt. Die IG Metall fordert, dies zu ändern.
Boreout hat nichts mit Faulheit zu tun. Daher sollte man Betroffene auf keinen Fall verurteilen. Und weil das Boreout des einen zum Burnout des anderen führen kann, muss gehandelt werden.
Jeder Vierte in Deutschland klagt über Stress; hinter 75 Prozent aller Arztbesuche steckt chronischer Stress. Höchste Zeit, das eigene Stresslevel nachhaltig und aktiv zu reduzieren.
Wer unter einer Depression oder Burnout leidet, ist häufig zu allem bereit, um sich wieder normal zu fühlen. Häufig verordnet, aber selten erfolgreich: Antidepressiva. Was wirklich hilft, weiß Klaus Bernhardt vom Institut für moderne Psychotherapie.
Abschalten ist der Trend der Saison. Alle reden davon, aber keiner weiß so recht, was uns jeden Tag davon abhält. Termine? WhatsApp-Nachrichten? Der fünfte verpasste Anruf? Dabei ist es extrem wichtig, ab und zu die Pause-Taste zu drücken.
Das Hamsterrad hat viele im Griff – der Ruf, raus aus diesem, ist daher allgegenwärtig. Doch ist gleich jedes Hamsterrad schlecht? Die Kunst ist vielmehr, das rechte Maß zu finden, so Barbara Messer.