Tagtäglich werden in Firmen arbeitsrechtliche Entscheidungen getroffen. Mal sind sie zugunsten von Mitarbeitenden, mal nicht. Manchmal geht es dabei nur um kleine Dinge, manchmal nicht. Hier finden Sie Antworten auf eine Vielzahl typischer Fragen zum Arbeitsrecht: Was tun bei Konflikten mit Chefs oder Kollegen? Was müssen Vorgesetzte im Umgang mit ihren Mitarbeitenden beachten? Welche Gesetze sind im Arbeitsalltag zu beachten?
Bei einem Basketballturnier auf einem Kreuzfahrtschiff verletzt sich ein Teilnehmer schwer am Knie. Doch die gesetzliche Unfallversicherung deckt nicht jede Freizeitaktivität während der Arbeit ab.
Der Diskriminierungsschutz bewahrt vor Benachteiligung, nicht vor Missbrauch des Rechts. Ein Urteil verdeutlicht, wann Ansprüche nach dem AGG scheitern – und warum formale Fehler dafür nicht ausreichen.
Arbeitgeber dürfen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung anzweifeln. Wer jedoch die Lohnfortzahlung stoppt, muss konkrete Zweifel belegen. Das zeigt ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen.
Ein BAG-Urteil macht deutlich: Wer Gehälter erfragen will, muss Zeitraum, Betrieb und Vergleichsgruppe genau angeben. Für Beschäftigte und Unternehmen bringt das eine wichtige Klarstellung.
Das Arbeitsgericht Düsseldorf stellt klar: Homeoffice ist kein Selbstläufer. Wer es abschafft, muss begründen, wie Präsenz das Problem löst.
Ein Beamter wurde auf dem Fahrradweg zur Dienststelle von einer Biene gestochen. Das Gericht wertete den Vorfall als Dienstunfall. Zugleich schärfte es den Blick auf Wegeunfälle.
Wer sich beruflich neu orientieren will, kann ein Zwischenzeugnis verlangen. Das LAG Köln stärkt Arbeitnehmer und setzt Arbeitgebern klare Grenzen, wenn sie das pauschal bestreiten.
Vertrauen, Kontrolle, Präsenz: Ein LAG-Urteil zeigt, wer bei mobiler Arbeit mitreden darf. Und warum das für viele Unternehmen brisant ist.
Das LAG Rheinland-Pfalz stellt klar: Organisieren Unternehmen Teams standortübergreifend, entscheidet bei Arbeitszeit und Mehrarbeit der Gesamtbetriebsrat – nicht der örtliche Betriebsrat.
Eine Zahnärztin, die stillt, fordert ein Beschäftigungsverbot. Das Arbeitsgericht Karlsruhe entschied: Maßgeblich ist nicht der Beruf, sondern die tatsächliche Gefahr am Arbeitsplatz.
182 Krankheitstage in drei Jahren: Das LAG Köln zeigt, wann häufige Kurzerkrankungen eine Kündigung rechtfertigen – und warum ein ignoriertes bEM schwer wiegt.
Das Arbeitsgericht Koblenz setzt klare Grenzen: Wird jemand nach einer Meldung gekündigt, muss er konkrete Hinweise auf eine Repressalie liefern. Allgemeine Anschuldigungen genügen nicht.