Wer tariflich abgesichert ist, erhält meist Weihnachtsgeld. In Westdeutschland, bei Männern und Vollzeitkräften fließt es häufiger – bis zu 4.200 Euro sind drin.
In „Wie viel bin ich wert?“ erklärt Pamela Obermaier, warum Frauen häufig zu wenig fordern – und wie sie ihren Selbstwert in finanzielle Stärke ummünzen. Ein Appell, sich nicht anzupassen, sondern innere Klarheit zu gewinnen.
Frauen können ungleiche Bezahlung leichter nachweisen. Der Vergleich mit einzelnen männlichen Kollegen reicht aus, und Unternehmen müssen Gehaltsunterschiede nachvollziehbar begünden. Eine Einordnung von Tina Groll.
Das Bundesarbeitsgericht fördert die Lohngerechtigkeit: Frauen dürfen ungleiche Bezahlung direkt anfechten – der Vergleich mit einem männlichen Kollegen reicht. Ein Urteil mit Signalwirkung.
Fachkräftemangel ist kein unvermeidbares Schicksal, sondern folgt aus falschen Anreizen. Fairere Löhne, klare Aufstiegschancen, bessere Perspektiven für Frauen und Ältere sowie ein neuer Blick auf die Arbeit, könnten das Problem lösen.
Ein neues BAG-Urteil stärkt Beschäftigte: Geben Arbeitgeber Zielvorgaben zu spät oder gar nicht vor, können Mitarbeitende Schadensersatz für entgangene variable Vergütung verlangen.
Lange blieb die wahre Entwicklung der Löhne verborgen. Nun enthüllt der neue IAB-Lohnmonitor, wer aufschließt, wer zurückfällt – und wie Arbeit, Wert und Gerechtigkeit in Deutschland im Wandel sind.
Mehr Freizeit statt Mehrarbeit: Der XING-Arbeitsmarktreport 2025 zeigt, wie Beschäftigte im Osten stärker aufs Geld schauen, während im Westen Lebensqualität und Flexibilität im Vordergrund stehen.
Über Geld zu sprechen, ist in Deutschland noch immer ein Tabu – doch das ändert sich bald. Mit der EU-Lohntransparenzrichtlinie, die 2026 in deutsches Recht übergeht, werden Gehälter offengelegt und vergleichbar.
90 Prozent der Künstler:innen verdienen weniger als 20.000 Euro im Jahr. Eine Studie zeigt: Sichtbarkeit allein reicht nicht – Kunst braucht Strukturen, die ein Leben jenseits der Armut sichern.