Dürfen Unternehmen den Drogenkonsum in der Freizeit verbieten?

Tütchen mit Cannabis

Die Freizeit von Mitarbeitenden ist für Unternehmen grundsätzlich tabu. Eingreifen dürfen sie nur in Ausnahmefällen.

Das gilt, wenn der Drogenkonsum die Arbeitsleistung beeinträchtigt. Viele übersehen, dass regelmäßiger Konsum dazu führt, dass Drogen langsamer abgebaut werden als bei gelegentlichem Gebrauch.


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Unternehmen dürfen Drogenkonsum untersagen

Irrtümer und Mythen rund ums ArbeitsrechtWer in einem Beruf arbeitet, der regelmäßige ärztliche Untersuchungen erfordert, muss damit rechnen, dass sein Konsum auffällt. Stellt ein Arzt bei einem Drogenscreening erhöhte Werte fest, kann das Unternehmen den Konsum verbieten oder sogar mit Kündigung drohen – selbst wenn die Werte auf Freizeitkonsum zurückgehen.

Diese strenge Regelung ist gerechtfertigt: Wer durch Drogen andere gefährdet,, ist für Unternehmen untragbar. Die Antwort lautet also: Ja, Betriebe dürfen den Drogenkonsum ihrer Mitarbeitenden generell untersagen.

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Was Chefs nicht dürfen – und was doch
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Ullstein Verlag (1. Auflage, Juni 2017)
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Sabine Hockling

Die Chefredakteurin Sabine Hockling hat WIR SIND DER WANDEL ins Leben gerufen. Die Wirtschaftsjournalistin und SPIEGEL-Bestsellerautorin beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit den Veränderungen unserer Arbeitswelt. Als Autorin, Herausgeberin und Ghostwriterin veröffentlicht sie regelmäßig Sachbücher – seit 2023 in dem von ihr gegründeten DIE RATGEBER VERLAG.