Kirchliche Arbeitgeber dürfen die Kirchenzugehörigkeit nicht generell zur Voraussetzung für eine Anstellung machen. Der EuGH stärkt damit den Schutz vor Diskriminierung im Arbeitsrecht.
Das BAG stärkt die Recht von Beschäftigten: Arbeitgeber dürfen die private Nutzung des Dienstwagens entziehen, müssen dabei jedoch fair vorgehen. Ein Widerruf während des Monats ist unzulässig, da er steuerliche Nachteile verursacht.
Wer per Fragebogen eine kostenpflichtige Online-AU einreicht und dabei einen Arztkontakt vortäuscht, verliert sofort den Job: Das LAG Hamm hält die fristlose Kündigung für gerechtfertigt.
Das Arbeitsgericht Offenbach zeigt mit seinem Urteil, wie entschlossen Gerichte handeln, wenn Unternehmen zwar Compliance-Regeln aufstellen, aber missachten.
Ein Arbeitgeber entlässt einen Manager, weil ihm dessen Personalmaßnahmen während der Restrukturierung missfallen. Das LAG Düsseldorf erklärt die Kündigung für unwirksam.
Ein Insolvenzurteil schafft Klarheit: Legt ein Unternehmen den Betrieb endgültig still, darf es kündigen – auch der Betriebsratsvorsitzenden. Warum weder Marke, Adresse noch Gerüchte eine Rolle spielen.
Fristlose Kündigung trotz schwerwiegendem Vorwurf unwirksam: Das Urteil zeigt, dass Arbeitgeber auch während eines langen Urlaubs aktiv werden müssen. Wer den Kontakt meidet, riskiert, die Zweiwochenfrist zu verpassen.
Das LAG Hamm schützt berufstätige Eltern: Der besondere Kündigungsschutz gilt vor jedem Abschnitt der Elternzeit – auch wenn die Auszeit von Anfang an aufgeteilt ist.
Titel und Eigenständigkeit schützen nicht vor dem Kündigungsschutz. Das BAG stellt klar: Entscheidend ist nicht die Position, sondern die tatsächliche Eingliederung. Wer Anweisungen befolgt, gilt als Arbeitnehmer.
Ein Max-Planck-Forscher verliert seine Stelle wegen Israel-Posts. Das Arbeitsgericht Halle stärkt Tendenzbetriebe und verdeutlicht, wie Social-Media-Äußerungen von Führungskräften arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
Wie lange darf die Probezeit in einem befristeten Vertrag dauern? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) betont: Es gibt keine feste Regel, nur das Prinzip der Verhältnismäßigkeit. Unternehmen erhalten mehr Spielraum – müssen ihre Entscheidung jedoch gut rechtfertigen.